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Platten & Kritik

Diese Songs von Cave finde ich nicht gut ... (edit)

Plattenkritiken, Textanalysen, Rezensionen, Meinungen zu Bands...

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Beitragvon Vocalion » Dienstag 20. Juli 2010, 13:44

Es gibt einen Song, der mir zu diesem Thema immer zuerst einfällt:
'Get Ready For Love'
Sorry, aber eine blödere Kraftmeierei ist mir echt noch nicht untergekommen, absolutes No-Go, 'Abattoir Blues' beginnt bei mir grundsätzlich mit 'Cannibal's Hymn'...
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Beitragvon Mr. Stagger Lee » Dienstag 20. Juli 2010, 14:22

Vocalion hat geschrieben:Es gibt einen Song, der mir zu diesem Thema immer zuerst einfällt:
'Get Ready For Love'


Na,
der Song hat es live aber so richtig in sich...
Denke da gerade an einen Auftritt 2008,
wo Nick sich ein Cut bei genau diesem Song zugezogen hatte.

BÖ-SE :twisted:

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STAGGER
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Beitragvon DemonFlower » Dienstag 20. Juli 2010, 16:43

Red Right Hand hat geschrieben:
Avalanche

Hab die Scheibe mir seit langem wieder angehört und mir geht es ähnlich. Der Gesang soll halt total böse klingen, aber gerade bei den tiefen Tönen bekomme ich Halsschmerzen. Trotzdem eine interessante Interpretation, die Verzweiflung des Textes kommt ja rüber - nur teilweise mit dem Holzhammer finde ich. Wär interssant, wie Cave den Song heutzutage singen würde.


Ich finde den grandios! Cave klingt so, als ob er mit dem Tod kämpfen würde. Außerdem gefällt mir die abgrundtief düstere Stimmung in dieser Interpretation.

Wenn er ihn heute singen würde, käme wahrscheinlich sowas wie bei "Here Comes The Sun" raus. Nee, nee, der Song soll so bleiben wie er ist.
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Beitragvon Cavie » Dienstag 20. Juli 2010, 20:08

DemonFlower hat geschrieben:
Wenn er ihn heute singen würde, käme wahrscheinlich sowas wie bei "Here Comes The Sun" raus. Nee, nee, der Song soll so bleiben wie er ist.


lol ja!!! :D
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Beitragvon Red Right Hand » Mittwoch 21. Juli 2010, 00:03

http://www.youtube.com/watch?v=daNSyhVEvfM

Avalanche 2006 gesungen von Herrn Cave, finde ich persönlich sehr, sehr fein. Mag den Gesangsstil einfach lieber. Überhaupt finde ich, dass Herr Cave mit seiner Stimme wirklich zugelegt hat in den letzten Jahren - halt wirklich entspannter, sonorer, whatever, jedenfalls singt er einige Sachen irgendwie anders.
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Beitragvon slangislayer » Mittwoch 21. Juli 2010, 07:17

Tatsächlich eine schöne Version, aber da das ein Tributegig war, ist die Musik dementsprechend "sauber".
Es wäre wirklich interessant wenn er den Song mal wieder mit den Bad Seeds spielen würde, nach all den Jahren und aus einer anderen Perspektive heraus.
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Beitragvon Farmer Emmerich » Mittwoch 21. Juli 2010, 10:45

Ich mag eigentlich alle Cave Songs. Was ich hasse sind diese ganzen Verstümmelungen auf dem "B-Sides und Rarities" Album. Da hört man z.B. "Train Song" und wundert sich, dass der plötzlich aufhört, obwohl man im Ohr hat, dass der eigentlich weitergehen müsste.

Versteht mich nicht falsch: Ich finde die Idee alle B-Seiten auf einem Album zu haben grandios. Aber warum man dazu einige Lieder schneiden musste, werde ich wohl nie verstehen.... :evil:
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Beitragvon Vocalion » Mittwoch 21. Juli 2010, 12:03

Leonard Cohen's 'Avalanche' Original ist schon extrem düster und intensiv, für mich hat Nick es geschafft das ganze nochmal zu steigern, mit einem Wort: großartig! Grausig finde ich eher Nick's 'Tower Of Song' Version...
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Beitragvon Farmer Emmerich » Mittwoch 21. Juli 2010, 12:10

na "Tower of Songs" ist doch auch eher eine Parodie. Das sieht man ja an der 30 min Version.
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Beitragvon slangislayer » Mittwoch 21. Juli 2010, 21:50

Nochmal zu Avalanche, ich war NC Fan bevor ich LC für mich entdeckte, dh ich hab mit etwa 16 Jahren die Songs of Love and Hate bekommen und zum ersten mal Avalanche im Original gehört.
Ich habs mit meinen damligen Vorlieben für Horrorfilme mit den den Draculafilmen verglichen: verschiedene Schauspieler interpretieren die selbe Rolle immer wieder neu.
Für mich war LC Avalanche immer der Hammer Film von 1955 mit Christopher Lee: düster, animalisch aber sophisticated, einen gewissen Pomp und Eleganz der von Bild/Tonführung und massig eingesetzter Atmosphäre aus bereits verwendeten Bildern ein neues Popkulturmeisterwerk entstehen lässt.
NC Avalanche baut darauf auf, er besetzt die Rolle des Verschütteten mit sich selber, er singt sich nicht durch die Miesere, er röchelt sich, wobei er wieder näher an der ursprünglichen Verfilmung liegt, Nosferatu, wo wenig ausgesprochen[nona - Stummfilm]/gezeigt wird, aber das meiste durch die Gesitik und die Stimmung getragen wird.
Einfach gesagt LCA ist ein fantastisches Singer/Songwriter Kabinettstück, daß durch NCA zurück an die Wurzeln des Blues getragen wurde um daraus was Neues zu machen.
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Beitragvon Mila » Montag 26. Juli 2010, 18:27

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Beitragvon Cavie » Dienstag 27. Juli 2010, 08:01

:lol: stimme zu
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Beitragvon DemonFlower » Dienstag 27. Juli 2010, 19:07

dazu sag ich nix! Hab schon zuviel dazu gesagt.


*mannregtmichdasauf*
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