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Hier jemand künstlerisch begabt?

Hier kann man alles loswerden, was einem auf der Seele liegt...

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Beitragvon xYxSiNnLoSxYx » Donnerstag 12. Oktober 2006, 22:47

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Beitragvon Cavie » Donnerstag 12. Oktober 2006, 23:39

und nochmal ein dickes Lob...die sind echt sau-schön!!!
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Beitragvon DemonFlower » Freitag 13. Oktober 2006, 05:49

Da hat aber jemand ein sehr großes Talent 8O
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Beitragvon xYxSiNnLoSxYx » Freitag 13. Oktober 2006, 06:40

echt schön, sowas zu hören..irgendwie zweifelt man oft genug daran
...danke (:
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Beitragvon lovely_creature84 » Freitag 13. Oktober 2006, 18:09

Booah, ich will auch so zeichnen können! 8O

Ich finde die "Al Pacino- Augen" auch total faszinierend.
Und ich find natürlich das "männlich-weiblich" toll! :wink:

Ich versteh die Leute nicht, die sowas "einfach so" können.
Ich hatte BK- Neigungsfach (bei uns heißt das ja nicht mehr Leistungskurs) und war immer nur so mittelprächtig. Gottseidank hat der Lehrer mich meist (zu) gut benotet, denn wir hatten eine in der Klasse, die war ein echtes Genie und den anderen haushoch überlegen.

Ich hab auch mal so einen Zeichenkurs angefangen und ich weiß, dass man nur das zeichnen soll, was man sieht. Das Problem ist, dass Menschen ein vorgefertigtes Bild davon haben, wie zB ein Mund aussieht. Sie reduzieren alles auf das Bild, das sie im Kopf haben statt das zu malen, was sie sehen.

Gerade bei Portraits, vor allem in schwarz-weiß, frage ich mich immer, woher man jetzt weiß, was man dunkel schattieren soll und was ganz weiß bleiben kann, damit ein "richtiges" Gesicht entsteht.

Vllt kann mir das ja jmd von euch Künstlern erklären.
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Beitragvon xYxSiNnLoSxYx » Samstag 14. Oktober 2006, 03:44

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Beitragvon lovely_creature84 » Samstag 14. Oktober 2006, 12:07

Ja gut, das stimmt schon, dass man viel üben muss. Selbst ein begabter Künstler muss das.

Das mit dem "zeichnen, was man sieht" meinte ich schon so, dass naturalistische Portraitzeichner sich daran halten müssen. Klar sieht es bei Impressionismus und Expressionismus anders aus. Aber auch Künstler wie Picasso konnten ja naturalistisch malen. Es gibt- denke ich- keinen guten Maler, der nur abstrakt malen kann.
Als ich mit diesem Kurs angefangen habe, war die erste Aufgabe, Hände und Füße zu zeichnen. Und zwar sollte man als erstes alle Linien der eigenen Hand so zeichnen wie man sie sieht. Das meinte ich und so wird es Anfängern empfohlen.

Mein BK- "LK" (ich meinte, dass es in Baden-Württemberg durch das neue Abitur keine LKs mehr gibt, sondern nur Neigungs- und Profilfach. Dadurch musste ich übrigens Mathe im Hauptfach machen und das hat mir meinen Schnitt versaut :? ) ist schon ne Weile her und deshalb erinnere ich mich nicht mehr an so viel.
Aber eins weiß ich noch: Mein Lehrer hat uns immer gesagt, ein Künstler malt für sich und wenn er bsp. eine Leinwand blau anmalt, dann ist das sein künstlerischer Ausdruck. Den anderen muss das nicht gefallen. Aber irgendwie denk ich da trotzdem: "Was soll das? Das kann doch jeder!"
Ich weiß, das sollte ich als wahrer Kunstversteher nicht, aber ich denk trotzdem so. Naturalistische Kunst gefällt mir meist besser und diese Künstler bewundere ich auch mehr, obwohl das ja Quatsch ist. Egal, kann das gerade nicht richtig ausdrücken. :roll:

Hast du eigentlich vor, nach der Schule Kunst zu studieren?
Da sollen die Aufnahmeprüfungen ja ziemlich hart sein.
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Beitragvon xYxSiNnLoSxYx » Sonntag 15. Oktober 2006, 10:55

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Beitragvon Cavie » Sonntag 15. Oktober 2006, 12:46

hehe, die Frau ganz links find ich am coolsten *lach* Die ist voll drin in der Materie ;) :lol:
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Beitragvon lovely_creature84 » Sonntag 15. Oktober 2006, 13:04

Bin gerade etwas in Eile, deshalb nur eine kurze Antwort:

Das naturalistische Zeichnen ist ja aufgrund der Photographie eigentlich überflüssig geworden, deshalb die Stilrichtungen wie Expressionismus oder Kubismus. Ich glaube, mein Lehrer hat gesagt, die Photographie hat erst den wahren individuellen Ausdruck eines Künstlers ermöglicht, da Künstler davor Auftragsarbeiten wie Portraits reicher Leute bakamen und ein individueller, abstrakter Ausdruck nicht akzeptiert wurde.

Ich spiele übrigens auch mit dem Gedanken, Regie zu studieren. Aber da muss man als Bewerbung einen Kurzfilm einreichen. Außerdem finde ich es gerade bei Kunst wie Film, Musik, Malerei schwierig zu beurteilen, was gut und was schlecht ist. Viele gute Schauspieler wurden von Filmhochschulen abgelehnt.
Und ich hab irgendwie Angst, dass ich nichts zu sagen habe- was für einen Regisseur natürlich das Todesurteil ist.
Jetzt studiere ich erstmal Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und sehe dann weiter. Ich befürchte nur, dass mir das auf Dauer zu trocken ist...
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Beitragvon xYxSiNnLoSxYx » Sonntag 15. Oktober 2006, 13:45

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Beitragvon lovely_creature84 » Sonntag 15. Oktober 2006, 13:59

Also, ich fahr in einer Stunde nach München, deshalb kann ich dir leider nicht so ausführlich antworten (muss noch packen :? )

Ich studier Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU in München. Ich glaube, der NC für Theaterwisenschaft lag bei 2,3. Kunstgeschichte studiere ich nur im Nebenfach, dashalb weiß ich den NC nicht genau.
Eigentlich wollte ich auch Filmwissenschaft studieren, aber da ist der NC meist bei 1,1!! Das kann ich mit meinem Schnitt vergessen (2,2).
Außerdem kann man Filmwissenschaft nur in Berlin, Mainz, Köln und Hamburg(?) studieren. Und der NC ist glaub ich überall so hoch.

In München ist ja die Filmhochschule und deshalb hab ich mich erkundigt, wie es da mit Bewerbung usw aussieht. Man muss einen Kurzfilm zum Thema "Die Macht der Gefühle" einreichen und ein persönliches Gespräch, vllt auch einen schriftlichen Test über sich ergehen lassen.
Schau lieber nochmal auf der offiziellen Seite der Filmhochschule nach.

Schade, würde mich gerne noch weiter mit dir unterhalten. :(
Komme am WE vllt heim, dann können wir unsere Unterhaltung weiterführen, wenn du willst.

Grüße
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Beitragvon Gelöschter Benutzer » Sonntag 15. Oktober 2006, 23:00

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Beitragvon lovely_creature84 » Donnerstag 19. Oktober 2006, 18:01

So, stehe früher wieder zur Verfügung als ich dachte..

Zum Abi-Schnitt nochmal: Wenn diese dumme Kuh namens Schavan nicht gewesen wäre, die auf die "glorreiche" Idee kam, in Baden-Württemberg Mathe in der Oberstufe als Haupt- Pflichtfach einzuführen, dann hätte ich einen Einser- Schnitt gehabt. :evil:
(Ich konnte nicht mal Geschichte als Hauptfach nehmen, weil es außer mir vllt noch drei andere machen wollten.)
Nicht, dass es jemals mein Ziel gewesen wäre, einen Einser- Schnitt zu haben- im Gegenteil, ich war einfach in Fächern wie Deutsch, Englisch oder Geschichte immer gut, ohne viel zu tun. Aber mein hundsmiserables Mathe- Abitur hat mir alles vermasselt. Ich hatte sogar eine mündliche Matheprüfung, die ich ziemlich locker angegangen bin, weil ich eh null Ahnung hatte. Sorry, aber ich find es einfach nur zum Ko....., wenn Leute bei uns im Abi dazu gezwungen werden, Mathe, Deutsch und eine Fremdsprache zu machen. Es gibt sehr wenige, die naturwissenschaftlich und geisteswissenschaftlich gleichermaßen begabt sind.
Und als ich aufs Gymnasium gekommen bin, war mir das schnurz, dass ich in Mathe schlecht war: ich wollte nur so durchkommen, weil ich dachte, ich muss es sowieso nicht im Abitur machen. Denkste!
Und gebracht hat mir das Mathe- Abi ja auch nichts. Ich war halt schlecht und weiß jetzt gar nichts mehr, das ist alles. Zudem muss ich damit rechnen, dass Abiturienten von anderen Bundesländern im Vorteil sind, weil sie einfach meist einen besseren Schnitt durch ihre Leistungskurse erzielen. Wenn ich gewusst hätte, dass man für Filmwissenschaft oder Psychologie einen 1,1 Schnitt braucht, hätte ich mich vll. mehr reingehängt.
Du hast noch die Möglichkeit, also lern ganz viel, dass du die besten Chancen hast. Und vertrödel nicht so viel Zeit wie ich.
Heutzutage ist ein Abitur allein ja nicht mehr viel wert.

Zur Filmhochschule: Ja, da werden jedes Jahr vll 20 genommen- keine Ahnung wie viel Hundert sich bewerben. Ich hab noch keinen Film gedreht und kenn mich auch nicht gut genug aus. Und dann noch was machen, was die Jury für außergewöhnlich hält? Das kann ich glaub ich nicht.
Ich hab überlegt, ob ich nicht vll ein Gastsemester machen soll. Aber erstens studier ich ja schon und zweitens werden da glaub ich auch nur welche mit Erfahrungen zugelassen. Naturtalent und Erfahrung- darauf kommts halt an.

Zu München: Ich finde generell alle Großstädte irgendwie eklig. Und München hat wirklich einige hübsche Ecken, gerade das Unigelände, der Englische Garten usw. Welche Bezirke findest du denn unsympathisch?
Ich frag mich die ganze Zeit, welches die gefährlichen Ecken von München sind oder wo ich mich nachts lieber nicht allein aufhalten sollte.
Irgendwie ist München eben doch ein großstädtisches Dorf mit teils provinziellem Flair- da wiegt man sich leicht in trügerischer Sicherheit.
Aber es ist und bleibt eine Großstadt mit Kriminellen, Drgenabhängigen und Prostituierten. :)

Mein Fazit: Stuttgart rules! Bodensee rules! Sigmaringen rules!
Ich bleibe eben doch ein Schwoble...
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Beitragvon lovely_creature84 » Freitag 20. Oktober 2006, 19:55

Nochmal zur HFF in München:

Ich war gerade auf der Seite und hab mich informiert.
Wenn man kein Naturtalent ist und allein durch seinen Bewerbungsfilm überzeugen kann, sollte man vor der Bewerbung ein Praktikum im jeweiligen Bereich machen. Das Bewerbungsformular um einen Praktikumsplatz findet man unter "A-Z".
Praktika sollen einem helfen zu entscheiden, ob der Beruf des Regisseurs bsp. der richtige ist. Mit Praktikumserfahrung und durch das Drehen einiger Kurzfilme sollte man formal die Kriterien für eine Bewerbung erfüllen. Ob man dann genommen wird oder nicht, hängt dagegen vom künstlerischen Wert der Arbeit ab- und den zu bewerten find ich schon sehr schwierig, da subjektiv.

Auf jeden Fall werde ich am 13. Januar zum Tag der offenen Tür gehen.

Und wenn mich mein derzeitiges Studium bis dahin zu Tode langweilt, ist es wirklich eine Überlegung wert, sich da mal zu bewerben. Die Chancen sind natürlich sehr gering genommen zu werden, aber: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt." :roll:

Auszug aus der "Hall of Fame" der HFF:

Caroline Link, Roland Emmerich, Wim Wenders, Sönke Wortmann, Doris Dörrie, Hans Christian Schmid.
Ich mag v.a. Schmids Filme.

Und dass Emmerich an der HFF war, macht mir Mut: Der künstlerische Anspruch von Godzilla oder Independence Day hält sich doch sehr in Grenzen. :lol:
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